#180 | Gary Lineker und die Sparkasse

Für eine der größten Sensationen im österreichischen Fußball sorgte der SV Sparkasse Stockerau. Mit dem 2:1-Sieg im Pokalfinale gegen Rapid Wien im Jahr 1991 schrieb der damalige Zweitligaclub Sportgeschichte. Dieser Triumph bedeutete auch die Qualifikation für den Europacup der Cupsieger, wo man sich dem englischen Traditionsclub Tottenham mit Gary Lineker nur knapp geschlagen geben musste. Danach folgte der schleichende Abschied aus dem Profifußball. Mittlerweile ist Stockerau nur noch in der 2. Landesliga Ost vertreten. Mit einer Fusion der beiden Stockerauer Vereine SV und FC soll nun an alte Erfolge angeknüpft werden. Über einen Traditionsverein und dessen Perspektive berichtet Vorstandsmitglied Fabian Gaida in der 180. Ausgabe des Podcasts. Zusätzlich kommt Roland Seidl, der langjährige Manager des SV Stockerau zu Wort, der im Rahmen des Cup-Jubiläums im Gespräch mit Vizepräsident Stefan Pencik umfangreich zu den Wunderjahren im Stockerauer Fußball befragt wurde.

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#153 | Schaut hin!

Nie wieder, diese Botschaft der Überlebenden des ehemaligen Konzentrationslagers Dachau, haben Fußballfreunde 2004 aufgegriffen und den Erinnerungstag im Fußball ins Leben gerufen. An den Spiel- und Turniertagen um den 27. Januar gedenkt die Fußballfamilie der ermordeten Menschen, die auch Mitglieder ihrer Vereinsfamilien waren. Fanszenen, Vereine und Verbände erinnern daran, was den ermordeten und überlebenden Häftlingen in Nazi-Deutschland angetan wurde. Auch der Schmerz der verwaisten Familien ist nicht vergessen. NieWieder – Auschwitz, NieWieder – Dacha, das ist der Auftrag und die Bitte der überlebenden Zeitzeugen an die Nachgeborenen. Daher geht anlässlich des 18. Erinnertages im Fußball der Blick nach Österreich und im Podcast spricht Florian Hribar über die Aufarbeitung der nationalsozialistischen Vergangenheit im österreichischen Fußballsport.

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#132 | Zwischen Kult und Kommerz: Die Geschichte des Fußballtrikots

Am 24. März 1973 lief Eintracht Braunschweig gegen Schalke 04 mit dem “Löwen” eines Kräuterlikör-Herstellers – und damit mit einem Trikotsponsor – auf. Deutlich früher beschäftigten sich österreichische Vereine mit dem Thema. Bereits im 1960 zog ein Energieversorger beim SK Admira Wien in den Vereinsnamen ein und gelang somit über das Logo auch aufs Trikot. Das erste klassische Trikotsponsoring in der höchsten Spielklasse gab es bei der Wiener Austria in der Saison 1966/67. Die Beispiele belegen, dass Trikots viel mehr sind als nur Kleidungsstücke, sie erzählen viele Geschichten. Sei es die Erinnerung an eine bittere Niederlage oder wie im Falle des VfL Bochum an ein außergewöhnliches Muster: Trikotgeschichten sind vielfältig. Und oftmals auch äußerst kurios. Julian Schneps sammelt solche Geschichten unter trikotgeschichten.at.

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