#127 | Das Hochofenballett in neuem Glanz

Über 50 Jahre war der DSV Leoben durchgehend in der 1. oder 2. Bundesliga in Österreich vertreten. Das sogenannte Hochofenballett konnte insbesondere im heimischen Donawitzer Stadion auch gegen die Großen bestehen. Nach der Insolvenz im Jahr 2009 und den folgenden Abstiegen wurde es am Fuße des Monte Schlacko sehr ruhig. Doch davon ist seit wenigen Monaten nichts mehr zu spüren: Beim Fußball-Traditionsklub bleibt kein Stein auf dem anderen. Das Ziel der Verantwortlichen und sowie von Trainer Carsten Jancker ist es, den Klub bis zum 100. Geburtstag im Jahr 2028 in die Bundesliga zurückzuführen. Die beiden Vorstandsmitglieder Mario Bichler und Adi Prescher berichten im Podcast, wie die Rückkehr in den bezahlten Fußball gelingen soll.

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#125 | Alles klar auf der Andrea Doria?

Wenn das Magazin “Der Spiegel” sich einem Zweitligisten aus Österreich widmet, dann ist dies ein guter Indikator für eine diskussionswürdige Entwicklung. Ausbleibende Gelder, offene Rechnungen und etwaige Unregelmäßigkeiten sind die Streitpunkte zwischen dem FC Wacker Innsbruck und seinem “finanzstarken Partner“. Dabei taucht sogar der Name von Panikrocker Udo Lindenberg auf. Der titelte in seinem Song: “Und der Nervenarzt weiss auch nicht mehr. Wie’s weitergeht. Aber sonst ist heute wieder alles klar. Auf der Andrea Doria“. Dies dürfte die Stimmungslage von Pressesprecher Felix Kozubek bestens beschreiben. Dessen Aufgabe war es, die Öffentlichkeit im Rahmen einer besonderen Pressekonferenz über die Differenzen und Probleme zu informieren. Im Podcast berichtet er über die aktuelle Situation beim Traditionsverein und mögliche Lösungen.

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#123 | Die Austria lebt!

Der SK Austria Klagenfurt ist zurück in der Bundesliga. In der Relegation gegen den SKN St. Pölten setzte sich Violett-Weiß souverän durch. Zuvor war das Team von Peter Pacult am letzten Spieltag an Wacker Innsbruck vorbeigezogen und hatte sich als Dritter der 2. Liga für die Relegation qualifiziert. Damit knüpft die Austria an eine erfolgreiche Vergangenheit an: 17 Saisonen spielten die Kärtner bisher erstklassig: Erstmals 1962/63 und letztmals 1988/89. Über eine bewegte Geschichte und die aktuelle Struktur des Vereins berichtet Austria-Fan Fabian im Podcast.

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#121 | Ein Verein unterm Hammer

Nach einem Bankenskandal verschwand der SV Mattersburg im Sommer 2020 nicht nur aus der österreichischen Bundesliga sondern von der Fußball-Landkarte. Der Verein war von der Commerzialbank jahrelang unterstützt worden. Deren Gründer Martin Pucher war auch langjähriger Clubchef des SV Mattersburg, den er 1988 übernommen und von der 2. Liga Mitte ins Oberhaus geführt hatte. Nach der Insolvenz kommen jetzt diverseste Besitztümer des SV Mattersburg unter den Hammer. Gleichzeitig gibt es mit dem Mattersburger Sportverein 2020 einen inoffiziellen Nachfolger. Ob dies ein Hoffnungsschimmer für die verbliebenen SVM-Fans ist und ob die Dankbarkeit oder Wut gegenüber Martin Pucher überwiegt, erläutert Clemens Gaal im Podcast.

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#119 | Der Mythos 1913

Eine Vereinshistorie kann durchaus atemberaubend sein. Den Beweis liefert die Geschichte des FC Wacker Innsbruck: Spielgemeinschaften, Ausgliederung, Eingliederung, Meisterschaften, Pokalsiege, Bankrotte und Neugründungen. Es gibt wohl gradlinigere Vereinshistorien. Über die Erfolge aber auch Misserfolge sowie die aktuelle Situation des FC Wacker sprechen wir im Podcast mit Christian Hummer, dem Redaktionsleiter des Online-Magazins tivoli12.

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#116 | Tausend Freunde, die zusammenstehen!

Der FC Schalke 04 steht auf dem letzten Tabellenplatz der Bundesliga und scheint unaufhörlich in Richtung zweite Liga zu taumeln. Die nächsten Monate und Jahre werden für den Fußballclub aus Gelsenkirchen wohl zum Überlebenskampf. Im Podcast diskutieren Tina Melle und Blogger Torsten Wieland die sportlichen, personellen und finanziellen Herausforderungen sowie die Perspektive des Traditionsvereins.

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#109 | Die Spalter aus Bad Cannstatt

Der VfB Stuttgart liefert in den letzten Jahren ausreichend Stoff für den Boulevard. Sportlich präsentiert sich der deutsche Meister von 2007 als Fahrstuhlmannschaft, die Gründe hierfür sind vielschichtig. Neben dem Platz bestimmte drei Jahre lang Wolfgang Dietrich die Schlagzeilen, der die Mitglieder des VfB Stuttgart einen wollte. Doch dies gelang dem häufig als „Spalter“ kritisierten Präsidenten nicht. Auch die Art und Weise der Ausgliederung einer AG hinterließ tiefe Gräben. Mit Claus Vogt wurde im Dezember 2019 ein Nachfolger gewählt, der es besser machen sollte. Auf den ersten Blick schien dies auch zu gelingen und der VfB sorgte vor allem auf dem Platz mit dem Bundesligaaufstieg für Schlagzeilen. Doch ein noch nicht aufgearbeiteter Datenskandal rund um die Ausgliederung und ein Frontalangriff des AG-Vorstandsvorsitzenden Thomas Hitzlsperger auf den Vereinspräsidenten Claus Vogt sorgen aktuell wieder für ordentlich Unruhe. Über die aktuelle Situation in Stuttgart sprachen wir im Podcast mit VfB-Fan Andreas Kirchner.

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#107 | Die Rekordpokalsieger-Besieger

In der Wiege des Vogtlandes können die Verantwortlichen auf 111 Jahre Fußball-Geschichte zurückblicken. Gern erinnern sich die Anhänger des FC Thüringen Weida an den FDGB-Pokal-Triumph der BSG Fortschritt gegen den Ex-Europapokalsieger und FDGB-Pokal-Rekordsieger 1. FC Magdeburg im Oktober 1987. Mit Ex-Stürmer und Fußballikone Volker Wengler, der mit 446 Einsätzen Weidas Rekordspieler ist, reden wir im Podcast über die Erfolge des Weidaer Fußballs in der DDR-Liga aber auch den Neustart nach dem politischen Umbruch. Mit dabei ist auch der aktuelle Vizepräsident Nick Schubert, der seit im Mai 2020 mit Hendrik Pohland an der Spitze des Vereins steht. Die Neuwahl war notwendig geworden, nachdem der amtierende Präsident Rungen zurückgetreten war, weil Weidas Bürgermeister Heinz Hopfe der Vereinsspitze Inkompetenz vorwarf. Ganz offensichtlich war der Rücktritt eine Art „Knotenlöser“ für den Verein. In der Zwischenzeit konnten das Vereinsleben und die Öffentlichkeitsarbeit wahrnehmbar belebt werden. Über die Geschichte, die aktuelle Situation und die Perspektive des Weidaer Fußballs berichten Volker Wengler und Nick Schubert im Gästeblock.

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#94 | Auf Rasen kann jeder!

Mit dem Rückzug aus dem Ligabetrieb schien es 2007 so, als würde die bis in Jahr 1916 zurückreichende Geschichte des SV Langenberg enden. Fehlender Nachwuchs und interne Schwierigkeiten sorgten für 12 Monate Ruhe auf der roten Schlacke im Nordwesten der Stadt Gera. Doch 13 Jahre später ist davon nichts mehr zu spüren: Ein verjüngter Vorstand, fast 200 Mitglieder im Mehrspartenverein und ein rekordverdächtiges Zuschauerinteresse machen deutlich, dass die SVL-Verantwortlichen viele richtige Entscheidungen getroffen haben. Wie die rote Schlacke wieder zum Anziehungspunkt für Groundhopper, Fußballer und die Langenberger Bevölkerung wurde, darüber diskutieren wir mit SVL-Spielertrainer Benjamin Sänger.

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#81 | Aktivisten im Kaffeetälchen

In der Ewigen Tabelle der DDR-Liga – der zweithöchsten Spielklasse im Fußballosten – belegt die BSG Aktivist Kali Werra Tiefenort den 25. Platz. Mit 20 Spielzeiten gehörte die im Waldstadion “Kaffeetälchen” beheimatete BSG zu den Stammkräften der Liga. In der Zwischenzeit spielt der Nachfolgeverein FSV Kali Werra zwar in der Kreisklasse, doch mit der Konzentration auf die Nachwuchsförderung und die Pflege der eindrucksollen Tradition will sich der Verein in der Region behaupten. Mit Michael Siegesmund, der selbst bei der BSG gespielt hat und sich aktuell um die Öffentlichkeitsarbeit des Vereins kümmert, sprachen wir über historische Momente und Helden des Fußballs in Tiefenort.

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