#35 | Solo zum Oberliga-Finale

Auch wenn an der ein oder anderen Stelle gern noch von der theoretischen Möglichkeit des Oberliga-Klassenerhalts schwadroniert wird, muss in der Zwischenzeit jedem klar sein, dass für lange Zeit der Oberliga-Fußball um die Stadt Gera einen Bogen macht. Der Spielplan wollte es so, dass mit Jena II, Plauen und Chemie sich zum Abschluss drei “besondere” Gegner auf den Weg nach Gera machen. Bleibt zu hoffen, dass es dem Verein gelingt, Fußball-Gera noch einmal zu mobilisieren. Doch zunächst startet die Abschiedstour mit einem Freitagabendspiel in Nordhausen.

Erinnerungen

So, 27.03.2011 – FSV Wacker Nordhausen vs. BSG Wismut Gera 3 : 4       

FSV Wacker 90 Nordhausen: Greschke – Wiegleb (46. Marcus Vopel), Töpfer, N. Steinberg (GK), Taute (39. RK), Hoffmann, Pohl (46. Boukantar), Pistorius (MK), Beck, Rose, Klaus

BSG Wismut Gera: Reiter – Kwiatkowski (MK), Vitzthum, Neuber (GK), Steinbach, Lippold, Peters (83. GRK), Helbig, Scherp, Heuschkel, Wezel (GK)

http://www.wismutgera.de/spielbericht.php?paarung=1278754932&call_script=spielplan&oliga=1309358345&mannschaft=1277847320

Oberliga 2018/2019

Erfolg gegen Ludwigsfelde

OTZ / Jens Lohse / 08.04.19: Nach vier Siegen in Folge gingen die Brandenburger im Stadion am Steg mit 0:4 unter. Nur noch 120 Zuschauer wollten die Begegnung der Orange-Schwarzen verfolgen, was einen Minusrekord der letzten vier Jahre bedeutete. Die, die nicht gekommen waren, verpassten den höchsten Wismut-Erfolg des Spieljahres.

https://gera.otz.de/web/lokal/sport/detail/-/specific/Fussball-BSG-Wismut-Gera-meldet-sich-zurueck-1057815879

Erfolg in Zorbau

OTZ / Jens Lohse / 15.04.19: Die Aufgabe beim Schlusslicht Blau-Weiß Zorbau hatten sich die Wismut-Kicker schwerer vorgestellt. Nachdem die Geraer im Hinspiel nicht über ein 1:1 hinausgekommen waren, setzte sich die Müller -Elf diesmal klar mit 4:1 durch und landete somit den höchsten Auswärtssieg der Saison.

https://gera.otz.de/web/lokal/sport/detail/-/specific/Zwanzig-starke-Minuten-reichen-Wismut-in-Zorbau-704039069

Thüringenliga 2019/2020

Innerhalb einer Meldefrist bis zum 31.03. mussten Vereine entsprechend § 10 Ziffer 5 der Spielordnung des Thüringer Fußball-Verbandes (TFV) schriftlich mitteilen, wenn sie ihr Aufstiegsrecht nicht wahrnehmen wollen. Wörtlich heißt es weiter: „Das Aufstiegsrecht geht, analog Ziffer 4 (3) automatisch auf nächstfolgende Mannschaften der betreffenden Staffel über, sofern diese Mannschaften höchstens drei Tabellenplätze hinter dem frei gewordenen Aufstiegsplatz liegen.“

Aufsteiger in die Oberliga: FSV Martinroda

Es hat nur der FSV Martinroda erklärt, im Falle der Meisterschaft in die Oberliga aufsteigen zu wollen und dort die Zulassung beantragt. Weitere Vereine, wie z.B. der Tabellenzweite SpVgg Geratal, haben beim NOFV keine Zulassungsunterlagen, welche für einen möglichen Aufstieg zwingend notwendig wären, eingereicht. Allerdings hat Dirk Keller, sportlicher Leiter beim FSV Martinroda, in mehreren Interviews deutlich gemacht, dass der FSV nur im Falle des Meistertitels aufsteigen wird.

Absteiger aus der Oberliga: BSG Wismut Gera

Die BSG Wismut Gera teilt zudem mit, dass der Verein erwägt, sich zum Saisonende aus der NOFV-Oberliga Süd zurückzuziehen und in der nächsten Saison in der Thüringenliga zu spielen. Eine endgültige Entscheidung fällt laut Pressemitteilung des TFV bis Mitte Mai.

Drei Absteiger aus der Thüringenliga

Sollte Martinroda aufsteigen und sich die BSG aus der Oberliga zurückziehen, dann könnte es auf drei Absteiger aus der Thüringenliga hinauslaufen. Aber wenn der FSV Martinroda kein Meister wird und damit auf den Aufstieg verzichtet wird, erhöht sich die Zahl der Absteiger auf vier Mannschaften. Würde dann neben der BSG auch noch der FC Einheit Rudolstadt aus der Oberliga absteigen, wären sogar fünf Absteiger möglich.

Die derzeitigen Absteiger wären FSV Preußen Bad Langensalza (21 Pkt), SG Glücksbrunn Schweina (13 Pkt) und VfL Meiningen (9 Pkt). In der Gefahrenzone befinden sich weiterhin SV 1879 Ehrenhain (25) und SG FC Th. Weida / Wünschendorf (22).

Aufsteiger in die Thüringenliga

11teamsports Landesklasse, Staffel 1:Die SG TSV Gera- Westvororte (44 Pkt) will nur in die Thüringenliga aufsteigen, wenn sie den 1. Platz erreicht. Den 2. Platz belegt derzeit der VfR Bad Lobenstein (41 Pkt).

11teamsports Landesklasse, Staffel 2: Der SV BW Bad Frankenhausen nimmt sein Aufstiegsrecht nur wahr, wenn man am Ende auf Platz 1 steht (52 Pkt). Den 2. Platz belegt derzeit der FC Erfurt-Nord (48 Pkt).

11teamsports Landesklasse, Staffel 3:Die SG 1.FC Sonneberg 04 (51 Pkt) will nur aufsteigen, wenn sie den 1. Platz erreicht. Die zweitplatzierte SG Herpfer SV 07 (45 Pkt) erklärte ihren Verzicht auf einen möglichen Aufstieg in die Thüringenliga.

Schwachsinn der Woche

Polizei

Martin Kind

Der ehemalige Vorsitzende des Hannover 96 e.V. sagte einen Auftritt im Aktuellen Sportstudio ab. In einer Stellungnahme erklärten die Verantwortlichen des ZDF, dass Kind bestimmte Themenbereich, wie z.B. die Machtkonstellation im Verein, aussparen wollte. Dies wäre für die Redaktion nicht akzeptabel gewesen.

Respektding

Ajax Amsterdam

Eintracht Frankfurt