Die Entwicklung und breite Nutzung effektiver und sicherer COVID-19 – Impfstoffe wird als effektive und realistische Option angesehen, die aktuelle Corona- Pandemie zu einem Ende zu bringen bzw. SARS-CoV-2 – Infektionen zu kontrollieren.

Die Europäische Kommission hat im Dezember 2020 dem von den Unternehmen BioNTech und Pfizer entwickelten COVID-19-Impfstoff eine bedingte Zulassung erteilt. Die Zulassung beruht auf einer befürwortenden wissenschaftlichen Empfehlung, die sich auf eine gründliche Bewertung der Sicherheit, Wirksamkeit und Qualität des Impfstoffs durch die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) stützt, und wurde von den Mitgliedstaaten gebilligt.

BNT162b2 ist ein sogenannter mRNA-basierter Impfstoff (mRNA = Messenger-Ribonukleinsäure). Die mRNA enthält den „Bauplan“ (Gen) für ein Eiweiß auf der Oberfläche des Coronavirus SARS-CoV-2. Durch die Impfung gelangt dieser Bauplan über winzige Fettpartikel (Fett-Nanokörperchen) in die Körperzellen. Sie stellen dann für eine kurze Zeit das Corona-Protein (S-Protein) her, es entstehen also keine vollständigen Viren. Dadurch wird das Immunsystem angeregt, Abwehrstoffe (Antikörper und T-Zellen) gegen das fremde Protein zu bilden. Wenn die geimpfte Person später in Kontakt mit diesem Coronavirus kommt, wird dieser schnell durch das Immunsystem erkannt und gezielt bekämpft.

Fragen zum Impfstoff und dem in Thüringen geplanten Verfahren beantworten wir in einer Sonderausgabe des Podcasts.

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