RSUG nimmt Punkt dankbar mit – Zeneli verpasst späten Lucky Punch in Leuven

Royale Union Saint-Gilloise hat sich am 22. Spieltag der Jupiler Pro League mit einem 0:0 bei OH Leuven begnügen müssen – ein Unentschieden, mit dem man in Brüssel angesichts des Spielverlaufs zufrieden sein kann. Die Gastgeber hatten über weite Strecken mehr vom Spiel und die besseren Chancen, während Union defensiv gefordert war und auch das nötige Quäntchen Glück benötigte.

Leuven begann mutig und setzte Union früh unter Druck. Vor allem in der ersten Halbzeit geriet die Defensive der Tabellenführer mehrfach ins Wanken. Union hatte Glück, dass ein Treffer der Hausherren nicht zählte und der VAR einen zunächst gegebenen Elfmeter für OH Leuven wieder einkassierte. Mehrfach musste der Video-Schiedsrichter eingreifen – meist zugunsten von Union –, was den Spielfluss prägte und für Unruhe auf den Rängen sorgte.

Offensiv blieb Union lange blass. Das gewohnte Kombinationsspiel kam nur selten zur Geltung, klare Torchancen waren Mangelware. Nach der Pause stabilisierte sich Union zwar etwas, ohne das Spiel jedoch wirklich zu kontrollieren. Leuven blieb gefährlich, scheiterte aber immer wieder an der eigenen Chancenverwertung oder an der Union-Defensive.

Als vieles bereits nach einem torlosen Remis aussah, bekam Union in der 93. Minute plötzlich die große Gelegenheit, das Spiel doch noch zu entscheiden. Nach einem schnellen Gegenstoß landete eine Hereingabe in der zweiten Zone bei Besfort Zeneli, dem Neuzugang im Union-Trikot. Der Schwede nahm den Ball direkt volley – sein Abschluss verfehlte das Tor jedoch nur um wenige Zentimeter. Es wäre ein perfekter Einstand gewesen, blieb aber aus.

So endete die Partie 0:0 – ein Ergebnis, das Union angesichts der vielen Leuven-Chancen akzeptieren und mitnehmen kann, auch wenn in der Nachspielzeit sogar noch mehr möglich gewesen wäre. In der Tabelle bleibt Union an der Spitze, weiß aber, dass in Leuven vor allem das Glück auf der eigenen Seite war.


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